Wenn Diebstahlschutz zum Risikofaktor wird

2018-07-02T20:50:50+00:002. Juli 2018|

Illegal beschäftigtes Wachpersonal auf Baustellen

Diebstahl und Vandalismus sind auf Baustellen an der Tagesordnung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Sicherheitsmaßnahmen an Bedeutung. Oftmals greifen Verantwortliche auf den klassischen personellen Wachdienst zurück, um die Baustelle zu schützen. Ein vermeintlich günstiges Angebot kann hier schnell zum Risiko werden. Denn Sicherheitskräfte, die illegal beschäftigt sind und mit gefälschten Papieren an Wachfirmen vermittelt werden, sind auch auf Baustellen vermehrt zu finden. Ihre Bezahlung liegt deutlich unter Mindest- und Tariflohn. Für den Auftraggeber hat dies erhebliche Folgen.

Die Nachfrage nach Sicherheitspersonal – und damit auch die Anzahl der Anbieter in diesem Bereich – ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Doch nicht alle Firmen, die in diesem Sektor tätig sind, arbeiten seriös: Subunternehmer setzen auf ungeschulte Mitarbeiter, Mindest- und Tariflohn werden nicht beachtet. Dies kann auch für den Auftraggeber fatale Folgen haben. Zum einen stellt sich die Frage, ob ein effektiver Schutz der zu bewachenden Fläche überhaupt gegeben ist. Zugleich steht der Auftraggeber gemäß Arbeitnehmerentsende- und Mindestlohngesetz in der Haftung. Bei einer Kontrolle ist somit mit spürbaren Strafzahlungen zu rechnen – das vermeintlich günstige Angebot für die Baustellensicherheit wird dann schnell teuer. Auch eine eingeholte Tariftreueerklärung schützt in diesem Zusammenhang übrigens nicht vor Strafe. Denn die aktuelle Rechtsprechung sieht in solchen Fällen eine erhebliche Mitverantwortung auf Seiten des Auftraggebers. Neben dem finanziellen Schaden führen der Steuer- und Sozialversicherungsbetrug und der Verstoß gegen das Mindestlohngesetz zu einem Imageverlust.

Videobasierte Systeme als wirtschaftliche Alternative
Mit videobasierten Systemen lassen sich diese Risiken vermeiden – und zugleich Kosten bei der Bewachung sparen. So ist beispielsweise Video Guard Professional von der International Security Group und Maibach Velen um rund 80 Prozent günstiger als ein personeller Wachdienst. Zugleich deckt das System auch verwinkelte und große Flächen ab, deren Schutz ein Wachdienst nur mit hohem personellen Aufwand sicherstellen könnte.

Zur effektiven Prävention von Diebstahl und Vandalismus tragen bei Video Guard Professional mehrere Faktoren bei: Das System kombiniert drei Kameras mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln – und verzichtet somit auf ein Schwenken, welches „blinde Flecken“ entstehen lässt. Es adressiert die verschiedenen Anforderungen im Nah- und Fernbereich und maximiert auf diese Weise zudem das Erfassungsgebiet. Die softwarebasierte Analytik ist in der Lage, die drei Videoströme der Kameras zeitglich auszuwerten. Wird eine unerwünschte Person auf dem zu überwachenden Gelände erfasst, leitet das Gerät einen Alarm an die unternehmenseigene Leitstelle. Durch Live-Zuschaltung können Mitarbeiter Gefahrensituationen schnellstmöglich wahrnehmen, analysieren und geeignete Maßnahmen ergreifen – wie die Täteransprache über Lautsprecher und das Alarmieren der Polizei.

Gesetzlicher Rahmen
Außerhalb der Arbeitszeiten dürfen Baustellen problemlos videobewacht werden – sofern angrenzende, öffentliche Bereiche nicht einbezogen werden. Video Guard Professional löst dies durch ein gezieltes Ausblenden und die flächengenaue Ausrichtung der Kameras. Da die erzeugten Videodaten nur im konkreten Gefahrenfall von der Alarmzentrale als Beweismaterial an die Polizei weitergegeben werden, ist zudem ausgeschlossen, dass Videos zur Verhaltensüberwachung der Bauarbeiter missbraucht werden. Vor diesem Hintergrund ist – unter bestimmten Umständen – auch tagsüber, während der Arbeitszeit eine videobasierte Sicherung möglich.

Eine effektive Prävention von Diebstahl und Vandalismus lässt sich mit Video Guard Professional realisieren.

Baustellensicherung: Videobasierte Systeme stellen eine wirtschaftliche und effektive Alternative zum personellen Wachdienst dar.

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